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Paradies ist ein Spiel voller Humor und tiefer Gefühle. Man schwankt zwischen Witz und Depression, zwischen Groteske und Pathos. Die Figuren sind zerrissen zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Da ist etwa Alain, ein Illegaler in den USA, zwischen zwei Jobs, die kaum seine Miete einbringen, lebt er zusammen mit seinem Zimmernachbarn, dem Alten, und träumt davon nach Afrika zurückzukehren. Seine einzige Verbindung in die Heimat, ist das Telefon, wenn er sich die kostspieligen Gespräche denn leisten kann. Oder Bouba, ein Freund Alains. Er ist in der Heimat geblieben, doch er träumt davon, endlich aus Afrika wegzukommen. Dann gibt es da noch die Frauen: Bintu, Alains Ehefrau, die sich – ohne ihren Mann – in einen ständigen Kampf mit ihrem Nachbarn verwickelt ist. Und Boubas Frau Berti, die zum einen die Launen ihres Mannes ertragen und zum anderen einen Haushalt führen soll, dessen Vorstand – Bouba - nicht einmal genügend Geld hat, um einen Sack Reis zu kaufen, obwohl er tagein, tagaus schuftet. Die einzige Verbindung zur Außenwelt ist das Telefon ... wenn man es sich leisten kann.
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